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Brunsbüttel

Mit der logistisch günstigen Lage an der Unterelbe und am Nord-Ostsee-Kanal bietet die Hafengruppe Brunsbüttel – mit dem Elbehafen, dem Ölhafen und dem Hafen Ostermoor – direkten Zugang zu Nord- und Ostsee, räumliche Nähe zu Hamburg, Anschluss an die europäischen Binnenwasserwege, sowie hafennahe verfügbare Industrieflächen. Diese Standortvorteile, aber auch das umfassende Angebot an maritimen Dienstleistungen machen die Häfen in Brunsbüttel zu einem attraktiven Umschlagzentrum für das größte zusammenhängende Industriegebiet in Norddeutschland und der Metropolregion Hamburg. 2013 wurden in Brunsbüttel insgesamt rund 11 Mio. Tonnen an Gütern umgeschlagen. Eigentümer und Betreiber der Hafengruppe Brunsbüttel ist die Brunsbüttel Ports GmbH.

Der Elbehafen Brunsbüttel ist ein Universalhafen mit ausgeprägter Kundenorientierung und logistischer Kompetenz. Insgesamt stehen hier rund 500.000 m² Lagerfläche in direkter Piernähe zur Verfügung, unterteilt in 484.000 m² Freilagerfläche und 28.000 m² Hallenlagerfläche.
Die Hafenanlagen Brunsbüttels sind für verschiedene Güter ausgelegt. Über die im Kanal und an der an der Elbe gelegenen Häfen werden Öl, Gas, Chemieprodukte, Schüttgüter, Container und Projektladungen umgeschlagen.
An der 1.095 Meter langen Kaimauer im Elbehafen befinden sich fünf Liegeplätze. Weitere Liegeplätze befinden sich im Hafen Ostermoor (sechs Liegeplätze) sowie im Ölhafen (fünf Liegeplätze). Die maximale Wassertiefe variiert zwischen 14,40 Metern im Elbehafen und 10,4 Metern im Hafen Ostermoor sowie im Ölhafen.
Im Elbehafen stehen für den Containerumschlag zwei Reachstacker mit je 45 Tonnen Tragfähigkeit und eine KV-Terminal zur Verfügung. Das Terminal hat eine Lagerkapazität von 2.000 TEU und verfügt über eine Lagerfläche für Gefahrgüter von bis zu 500 TEU. Vier Kräne verfügen über eine Tragkraft von bis zu 120 Tonnen. Darüber hinaus gibt es Radlader, Mobilbagger und Rangierfahrzeuge, die das Handling und den Umschlag auf dem Hafengelände unterstützen. Zudem gibt es im Elbehafen zwei Ölübernahmegeräte und ein Flüssiggasübernahmegerät.

Luftbildaufnahme Elbehafen Luftbildaufnahme Elbehafen

Brunsbüttel verfügt über einen trimodalen Terminalanschluss, wodurch optimale Transportverbindungen mit den Verkehrsträgern LKW, Bahn, Seeschiff und Binnenschiff gewährleistet sind. Brunsbüttel bietet somit ideale Voraussetzungen für die Funktion als Logistikdrehscheibe.
Die Brunsbüttel Ports GmbH verfügt über ein 9km langes eigenes Gleisnetz, welches direkten Anschluss an das Gleisnetz der Deutschen Bahn hat. Ein Rangierbahnhof mit zwei Gleislängen von je 450 Metern steht in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
Brunsbüttel verfügt über eine Anbindung an die Bundesstraße 5 und darüber Anschluss an die 27 km entfernte Autobahn 23 bei Itzehoe. Weiter sind die Autobahn 7 über Hamburg und die Autobahn 27 über die Autofähre bei Glückstadt zu erreichen.
Für südliche Verbindungen von Brunsbüttel besteht über eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenstrecke des DB Regionalnetzes ein Bahnanschluss bei Wilster in das Gleisnetz der Nord-Ostsee-Bahn (NOB). Für nördliche Verbindungen kann die Bahnanbindung von Brunsbüttel nach St. Michaelisdonn genutzt werden.

Fakten zum Hafen Brunsbüttel
Eigentümerstruktur Privater Hafen
Betreiber Brunsbüttel Ports GmbH
Gesamtumschlag 2014 11,5 Mio. t Güter
Haupttätigkeitsfelder Universalhafen, Massengüter (flüssig und trocken), Stückgüter, Projektladung
Kailänge 1.095 m (Elbehafen)
Freilagerfläche 50 ha in direkter Piernähe, weitere verfügbar
Hallenlagerfläche 27.900 m²
Max. Wassertiefe(Hochwasser) 14,4 m
Tideunabhängige Wassertiefe 11,7 m
Hauptquellmärkte Weltweit
Hauptzielmarkt Deutschland
Schwerlastfähigkeit Ja
Hinterlandanbindung Trimodal
ISPS-zertifizierte Flächen 1.095 m Kailänge, gesamter Hafenbereich

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Karte mit Standpunkten des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V.

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