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Husum

Der Hafen der Stadt Husum ist in die zwei Bereiche Binnen- und Außenhafen unterteilt. Während der im Stadtzentrum liegende Binnenhafen lediglich für Sportboote und Museumsschiffe genutzt wird, bildet der vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN-SH) betriebene Außenhafen Husum den wirtschaftlich genutzten Hafenteil. Der Hafen befindet sich im Eigentum des Landes Schleswig-Holstein und wird betrieben von der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein. Betreiber der Hafenanlagen sind die Hauptgenossenschaft Nord AG und ATR-Landhandel GmbH & Co KG.

Am Nord- und Südufer des Außenhafens sind gewerbliche Unternehmen aus der Getreide- und Futtermittelbranche – Hauptgenossenschaft Nord AG (HaGe) und ATR-Landhandel – der erneuerbaren Energien (Senvion) sowie dem Schiffbau (Husumer Dock und Reparatur GmbH & Co. KG (HDR)) angesiedelt. Die HDR ist die einzige Reparaturwerft an der Westküste Schleswig-Holsteins und von großer Bedeutung für die Personenschifffahrt der Insel- und Halligreedereien.

Zudem stehen Liegeplätze für landeseigene Schiffe (Küstenschutz, Bauhof), die Fischerei, die Personenschifffahrt sowie für den Husumer Segler-Verein bereit. Insbesondere für die Funktion als Schutzhafen für die Materialschiffe im Küstenschutz ist Husum von großer Bedeutung. Die Kaje des Außenhafens mit einer Gesamtlänge von rund 2.964 Metern (davon 550 Meter ISPS-zertifiziert) und einer Wassertiefe von 4,20 Metern, ist durch ein Sperrwerk mit einer Durchfahrtsbreite von 21,50 Metern geschützt. Grundsätzlich verfügt der Hafen mit Straße (über die 32 Kilometer entfernte A 7 sowie die 42 Kilometer entfernte A 23) und Schiene über eine bimodale landseitige Verkehrsanbindung, jedoch wurde der Gleisanschluss stillgelegt. Bei Bedarf kann eine Reaktivierung erfolgen.

Im Jahr 2013 wurden insgesamt 376.000t Ladung umgeschlagen. Die bedeutendsten Gütergruppen des Husumer Hafens sind landwirtschaftliche Produkte und Futtermittel. Aber auch der Umschlag von Maschinenhäuser und Naben von Windenergieanlagen (WEA) hat in den letzten Jahren verstärkt an Bedeutung gewonnen und ist inzwischen fest etabliert. Der WEA-Hersteller Senvion produziert und verschifft vor Ort die Komponenten.

Der Außenhafen Husum verfügt über etwa 1,6 Hektar Hallenlagerfläche sowie knapp fünf Hektar Freilagerfläche, wobei der größte Anteil hiervon für den Küstenschutz genutzt wird. Die Suprastruktur wird von vier Hafenkränen gebildet, die alle im Privatbesitz der ansässigen Firmen sind.

Fakten zum Hafen Husum
Eigentümerstruktur Landeshafen
Betreiber Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein
Gesamtumschlag 2013 376.000 t
Haupttätigkeitsfelder Frachtschifffahrt, Fischerei, Fahrgastschifffahrt, Werftbetrieb, Küstenschutz, Behördenfahrzeuge
Kailänge 2.000 m nutzbare Länge (private Anlagen: ca. 1.100 m)
Territorium landseitig 120.000 m²
Wassertiefe 4,20 m
Hauptquell-/ -zielmärkte ARA-Range, Nord(Ost)deutschland
Schwerlastfähigkeit nein
Aufjacken von Installationsschiffen möglich nein
Hinterlandanbindung Bimodal (aktuell: 100 % Straße)
ISPS-zertifizierte Flächen 550 m Kailänge

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Karte mit Standpunkten des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V.

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