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Kiel

Der Hafen Kiel liegt an der Ostsee am Eingang des Nord-Ostsee-Kanals. Mit 6,3 Millionen Tonnen Umschlagvolumen und zwei Millionen Passagieren zählt er zu den drei größten Häfen Schleswig-Holsteins.

Kiel ist ein bedeutender Fährhafen für Verkehre nach Skandinavien, Russland und dem Baltikum. Die öffentlichen Anlagen sowie die Infrastruktur im Handelshafen befinden sich im Eigentum der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der Landeshauptstadt Kiel. Der Kieler Handelshafen gliedert sich in drei räumlich verteilte Hafenteile, die sich über eine Gesamtfläche von 80 Hektar erstrecken: die Stadthäfen, der Ostuferhafen und die Kanalhäfen. An insgesamt 5.257 Meter Kaimauer können Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 11,50 Metern abgefertigt werden.

Die Fährverkehre nach Skandinavien sind im Stadthafen konzentriert. Vom Norwegenkai aus verkehren die Kreuzfahrtfähren der Color Line nach Oslo. Er gehört zu den modernsten Terminals der Ostsee und bietet eine Wassertiefe von 10 Metern. Der 2010 komplett neu gestaltete Schwedenkai dient den RoPax-Fähren der Stena Line. Er verfügt über eine Wassertiefe von neun Metern und ein Terminal für den kombinierten Ladungsverkehr Schiene/Schiff. Am Passagierterminal Ostseekai werden Kreuzfahrtschiffe abgefertigt. Er zählt den leistungsfähigsten Anlagen seiner Art in ganz Nordeuropa und verfügt über zwei Anleger.

Luftbildaufnahme Seehafen Kiel Luftbildaufnahme Seehafen Kiel

Der Ostuferhafen ist der flächenmäßig größte Hafenteil (426.000 m²) und gleichzeitig das Fracht- und Logistikzentrum Kiels. Von hier verkehren die RoRo-Dienste nach Klaipeda, Ust-Luga und St. Petersburg. An 1.700 Metern Kailänge bietet der Ostuferhafen 7 RoRo-Anleger. Darüber hinaus können hier Container sowie Schwer- und Projektladung sowie Massengüter abgefertigt werden.

Die Kanalhäfen setzen sich aus dem Nordhafen und dem Scheerhafen zusammen. Der Nordhafen, mit einer Kailänge von 913 Metern, befindet sich direkt hinter der Holtenauer Schleuse innerhalb des Nord-Ostsee-Kanals. Der Hafen verfügt über 16.000 m² an Freilagerfläche sowie 77.000 m² an Silos. Auf der Seeseite, nahe des Einganges zum Nord-Ostsee-Kanal, liegt der hauptsächlich für den Massengutumschlag genutzte Scheerhafen (300 Meter Kailänge). Der Scheerhafen verfügt über 8.000 m² an Freilagerfläche sowie ein 36.000 m² großes Tanklager.

Von besonderer Bedeutung ist im Hafen Kiel die Passagierschifffahrt. Zu den Hauptquellmärkten und Hauptzielmärkten zählen im Fährverkehr Norwegen und Schweden sowie das Baltikum und Russland. So bieten die drei Reedereien Color Line, Stena Line und DFDS Seaways tägliche Fährlinien von und nach Oslo, Göteborg und Klaipeda über den Hafen Kiel an.

Insgesamt wurden im Jahr 2013 rund 1,6 Millionen Fährpassagiere über den Hafen Kiel transportiert. Im Kreuzfahrtsegment gingen im Jahr 2013 noch einmal 363.000 Reisende an oder von Bord.

Der Gesamtumschlag Kiels liegt bei 6,3 Millionen Tonnen im Jahr 2013. Damit ist Kiel, gemessen am Umschlagvolumen, nach Lübeck und Brunsbüttel der drittgrößte Seehafen Schleswig-Holsteins. Über öffentliche Anlagen werden vor allem Stückgüter, Forstprodukte Fahrzeuge, Getreide und Splitt umgeschlagen. Über private Anlagen hauptsächlich Öle, Altmetalle und Kohle.

Sowohl der Ostuferhafen als auch die Kanalhäfen und die Stadthäfen sind trimodal erschlossen und optimal an das Verkehrsnetz angebunden. Auf der Straße ist der Hafen Kiel über die Bundesautobahn A 215 und die A 210 an die A 7 in Richtung Hamburg und Skandinavien sowie über die A 21 an die A 1 angebunden. Auf der Schiene verfügt der Hafen über eine Anbindung an die zweigleisige Hauptbahn in Richtung Hamburg. Eine Anbindung über den Verkehrsträger Binnenwasserstraße besteht über den Nord-Ostsee-Kanal.

Fakten zum Hafen Kiel
Eigentümerstruktur Kommunaler Hafen
Betreiber Seehafen Kiel GmbH & Co. KG
Gesamtumschlag 2013 6,32 Mio. t Güter
Haupttätigkeitsfelder Fähr- und RoRo-Güter, Kreuzschifffahrt, Container-Wayport, Massengüter
Kailänge 5.257 m
Freilagerfläche 23,0 ha
Hallenlagerfläche 5,4 ha
Wassertiefe 11,5 m
Hauptquell-/Hauptzielmärkte Norwegen, Westschweden, Baltikum, Russland / Kontinentaleuropa
Schwerlastfähigkeit Ja
Aufjacken von Installationsschiffen möglich Ja
Hinterlandanbindung Trimodal
ISPS-zertifizierte Flächen Alle Flächen

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