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Lübeck

Der Lübecker Hafen nimmt als größter deutscher Ostseehafen in den Verkehren zwischen den traditionellen Wirtschaftsmetropolen West- und Zentraleuropas und dem sich rasch entwickelnden Wirtschaftsraum Ostsee die zentrale Drehscheibenfunktion ein. Zugleich zählt der Hafen zu den größten Fährhäfen Europas.

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) betreibt die öffentlichen Häfen in der Hansestadt Lübeck. Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von mehr als 1,6 Mio. qm.

An insgesamt vier Terminals erfolgt der Umschlag von rollender Ladung (RoRo-, begleitete und unbegleitete Verkehre) sowie von Papier- und Forstprodukten. Über Beteiligungsgesellschaften werden zahlreiche Dienstleistungen rund ums Hafengeschäft sowie Intermodale Verkehre (Baltic Rail Gate) und das Containergeschäft angeboten.

Luftbild vom Terminal Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde. Foto: LHG/Vögele Luftbild vom Terminal Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde. Foto: LHG/Vögele

Zusätzlich zu den öffentlichen Terminals bestehen einige private Terminals, die unter anderem von der Hans Lehmann KG, der Nordgetreide GmbH & Co. KG, der ATR Landhandel Seehafensilo und der Lagerhaus Lübeck - Dr. Pleines GmbH & Co. KG betrieben werden.

Das Umschlagaufkommen aller öffentlichen und privaten Häfen im Jahr 2013 betrug etwa 26,1 Mio. Tonnen, davon entfielen auf die LHG 23,1 Mio. Tonnen.

Geprägt wird der Hafen Lübecks durch das RoRo-Frachtgeschäft, das für den Großteil des Umschlags verantwortlich ist. Etwa 60 Prozent der umgeschlagenen Güter werden per Lkw und Trailer transportiert. Darüber hinaus bietet der Lübecker Hafen die Vorteile eines logistischen Zentrums, das über ein Höchstmaß an Qualität und Knowhow verfügt. Dieses gilt insbesondere für Forstprodukte wie Papier und Zellulose, wovon jährlich bei der LHG 3 Millionen Tonnen umgeschlagen werden.

Der Lübecker Hafen ist trimodal über die Verkehrsträger Straße, Schiene und Binnenwasserstraße erschlossen. Auf der Straße ist der Hafen Lübeck über die Bundesautobahn 1 in Richtung Hamburg und Puttgarden und die A 20 in Richtung Rostock und weiter nach Polen dreispurig an das nationale und internationale Fernstraßennetz angebunden.

Die Verbindung per Schiene in das europäische Hinterland ist in Lübeck durch regelmäßige Ganzzugverbindungen gewährleistet, die von den maßgeblichen deutschen Operateuren angeboten werden. Die Hafenbahn verbindet mit ihren 65 Kilometern Gleisen und über 260 Weichen die Hafenterminals sowie einzelne Privatgleisanschlüsse mit den Fernstrecken der DB Netz AG. Über die Gleise der Hafenbahn werden derzeit 16 Prozent der im Lübecker Hafen umgeschlagenen Güter, ca. 50 Ganzzüge im kombinierten und konventionellen Wagenladungsverkehr pro Woche transportiert. Neben wichtigen deutschen Terminals bestehen auch Verbindungen nach Luxemburg, Italien und in die Schweiz. Neben Ganzzugverbindungen des kombinierten Verkehrs werden auch Züge mit konventionellen Waggons für den Transport von Forstprodukten eingesetzt.

Auf der Binnenwasserstraße ist der Hafen Lübeck über den Elbe-Lübeck-Kanal und den Elbe-Seiten-Kanal an das nationale und europäische Wasserstraßennetz angebunden.

Fakten zum Hafen Lübeck
Betreiber diverse Betreiber
Gesamtumschlag 2013 26,1 Mio. t
Haupttätigkeitsfelder Fähr- und RoRo-Güter, Massengüter
Kailänge 3.288m
Umschlag-/ Freilagerfläche 129 ha
Hallenlagerfläche 27 ha
Wassertiefe 8,5 m - 9,5 m
Hauptquell-/Hauptzielmärkte Skandinavien, Osteuropa
Schwerlastfähigkeit Ja
Aufjacken von Installationsschiffen möglich Nein
Hinterlandanbindung Trimodal
ISPS-zertifizierte Flächen Alle Hafenflächen

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